Kaminfeger - ein anspruchsvoller und vielseitiger Beruf
Schon im 15. Jahrhundert hat sich in der Schweiz die Erkenntnis durchgesetzt, dass durch die Reinigung und Kontrolle von Feuerstellen Russbrände verhindert werden.

Der Rat des Kantons Luzern verordnete anno 1661, dass sämtliche Kamine regelmässig zu reinigen sind. Nach zahlreichen Bränden veranlasste er im Jahre 1779 die Ausarbeitung einer Kaminfegerverordnung. Dadurch entstanden erstmals Arbeitsgebiete, die den einzelnen Kaminfegermeistern fest zugeteilt wurden. Dieser Zustand hat sich im Sinne des Brand- und Umweltschutzes sowie der Energieeinsparung bis zum heutigen Zeitpunkt optimal bewährt.
Jeder Kaminfegermeister wird vom Regierungsrat für eine Wahlperiode von vier Jahren gewählt. Mit der Wahl werden ihm Rechte und Pflichten zur Ausübung des Kaminfeger- und Feuerschaudienstes übertragen, wobei die Brandverhütung im Vordergrund steht.

Werden Feuerungs- und Rauchabzugsanlagen mangelhaft installiert, unsachgemäss betrieben oder gewartet, so stellen diese zweifellos Gefahren dar. Es können Brände entstehen, welche die Sicherheit von Personen, Sachwertenn, Tieren und Umwelt gefährden.

Grund genug, die Anlagen vorschriftsgemäss instand zu halten.

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